Traditioneller Kurort für Monarchen und Künstler aus der ganzen Welt

Bad Ems gehört heute zu den Top-Kurorten in Deutschland. Die Geschichte des Ortes und die Entstehung der Heilquellen-Tradition geht bis in das 14. Jahrhundert zurück.

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2000-jährige Geschichte als Bäderstadt

Baden-Baden liegt am Westrand des nördlichen Schwarzwaldes im Tal des kleinen Flusses Oos. Die Kur- und Bäderstadt blickt auf eine nahezu 2000-jährige Geschichte zurück. Die am Rand des Schwarzwalds entspringenden heißen Thermalquellen wurden bereits von den Römern genutzt.

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Bad Kissingen: Kurort mit Tradition

Die fränkische Stadt Bad Kissingen gehört zu den bekanntesten Kurorten Deutschlands.

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Bewerbung um UNESCO-Titel

Elf berühmte europäische Kurorte sind für den Titel UNESCO Weltkulturerbe nominiert. Mit Baden-Baden, Bad Ems und Bad Kissingen sind auch drei deutsche Kurstädte bei den „Great Spas of Europe“ mit dabei.

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Thermalquellen: heilsames Wasser aus den Tiefen der Erde

Die heilende Wirkung von Thermalwasser ist schon seit der Antike bekannt. So finden sich auf dem Gebiet der griechischen und römischen Welt bis heute bedeutende Thermalkurorte, beispielsweise in Saturnia, Pamukkale oder Edipsos. Die Römer verbreiteten ihre Badekultur in ganz Europa. Im 18. und 19. Jahrhundert gab es dann eine Blütezeit der Thermalkurorte: um die Thermalquellen herum entwickelte sich eine Kurstadt mit Thermalbädern, Thermenhotels und Wandelhallen.

Dabei hat jede Kultur ihre eigenen Thermalrituale, wie man bei einem Besuch eines Thermalbads zum Beispiel in der Slowakei, auf Island, in Japan oder Chile feststellen kann. Überall auf der Welt nutzen die Menschen Thermalquellen für Heilbäder und Trinkkuren. Thermalwasser tritt mit einer Temperatur von über 20 Grad aus dem Boden, auf seinem Weg durch die Erdschichten werden zahlreiche Inhaltsstoffe in dem warmen Wasser gelöst. Die hohe Konzentration von Salz, Schwefel, Kohlendioxid, Mineralien und mitunter auch radioaktiven Elementen verleiht den Thermalquellen ihre Heilwirkung.

Je nach Zusammensetzung des Thermalwassers unterscheidet sich die gesundheitsfördernde Wirkung: Thermalquellen mit einem hohen Salzgehalt, auch Sole genannt, wirken lindernd bei Rheuma, Gelenkerkrankungen, Erkältungen, Infektanfälligkeit, Allergien und Atemwegsbeschwerden. Eine hohe Konzentration von Magnesium und Kalzium hilft bei Muskelkater, Rheuma und Gicht und beugt Osteoporose vor. Thermalwasser mit einem hohen Jod- und Selengehalt sind wiederum gesundheitsfördernd bei Funktionsstörungen der Schilddrüse. Das radioaktive Gas Radon, das in einigen Thermalquellen enthalten ist, aktiviert die Selbstheilungskräfte und lindert Entzündungen. Im Wasser gelöster Schwefel wirkt bei Hautproblemen wie Neurodermitis oder Akne.

Natürlich hat auch die Wärme an sich eine positive Wirkung auf Körper und Geist: Muskeln und Gelenke entspannen sich, der Blutdruck sinkt und innere Unruhe verschwindet. Die Konzentration von Wirkstoffen und die hohe Temperatur des Thermalwassers sind allerdings in manchen Fällen problematisch: so sollten Menschen mit Herz- und Kreislaufproblemen, Schwangere und Babys vorsichtig sein beim Bad im Thermalwasser, möglicherweise ist es auch sinnvoll, zuvor einen Arzt zu konsultieren.

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