Wiedereröffnung der österreichischen Thermen

Endlich wieder in die Therme!

Die österreichischen Thermen dürfen ihre Anlagen am 19. Mai wiedereröffnen, also genau rechtzeitig zum Pfingstwochenende. Es gelten noch strengere Auflagen als im vergangenen Sommer, trotzdem ist die Vorfreude auf den Neustart groß.

Steirische Thermen stehen in den Startlöchern

Die österreichischen Thermen bereiten sich auf Öffnung vor. - Quelle: Thermen- und Vulkanland Steiermark

Volle Kraft voraus, so beschreibt Gernot Deutsch, der Obmann des Thermenlandes Steiermark das Motto der steirischen Thermen. Zum 19. Mai dürfen die Thermen in Österreich wieder öffnen. Nach zwei verpassten Ostersaisonen und dem langen Winter-Lockdown seit November ist die Wiedereröffnung zu Pfingsten ein Glücksfall - von dem die Thermen in Deutschland nur träumen können. Die steirischen Thermalbäder stehen bereits in den Startlöchern. Die Mitarbeiter werden aus der Kurzarbeit zurückgeholt und die Anlagen auf den Badebetrieb vorbereitet. Die Vorfreude sei groß, auch trotz der strengen Auflagen, sagt Jürgen Leitner von der Grimming-Therme in Bad Mitterndorf: „Wir freuen uns darauf, sind aber behutsam und vorsichtig, weil wir wissen, wenn wir nicht vorsichtig sind, kann das schnell wieder in die falsche Richtung gehen.“

Strenge Auflagen für die Wiedereröffnung

Im Vergleich zum vergangenen Sommer gibt es jetzt Erleichterungen, weil viele Gäste geimpft, genesen oder getestet sind. Andererseits wurden die Sicherheitsauflagen in den österreichischen Thermen noch einmal verschärft: es gilt ein Mindestabstand von zwei Metern zwischen den Gästen und 20 Quadratmeter Fläche pro Thermenbesucher in den Innenräumen. “Diese 20 Quadratmeter tun natürlich bei Schlechtwetter schon sehr weh, denn da könnte es durchaus eng werden”, sagt Obmann Gernot Deutsch. Es gebe aber Möglichkeiten, räumliche Trennungen vorzunehmen, da müsse man sich bis zur Eröffnung noch ein paar Sachen einfallen lassen. Sonst sei ein wirtschaftlich sinnvoller Betrieb mit der 20-Quadratmeter-Regel nicht möglich, gibt Deutsch zu Bedenken.

Wirtschaftlich gesehen waren die vergangenen zwölf Monate eine Katastrophe für die Thermen. In Nicht-Pandemiezeiten habe man etwa in den Spitzen-Winterwochen und -monaten weit über 1.000 Tagesgäste in der Therme, sagt der Chef der Grimming-Therme. Man rechne damit, dass es Verluste zwischen drei und acht Millionen Euro sind, die genaue Höhe stehe nach den Jahresabschlüssen fest.

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