Wer fit ist, lebt länger

Körperliche Fitness ist mehr als ein Modetrend

Ein US-amerikanische Studie zeigt auf, wie groß der Einfluss der körperlichen Fitness auf die Lebenserwartung ist: je fitter ein Mensch ist, desto besser sind seine Chancen auf ein langes Leben.

Studie aus den USA zu Fitness und Lebenserwartung

Studie beweist: Wer Zeit in die eigene Fitness investiert, hat mehr vom Leben.

Die körperliche Fitness hat einen großen Einfluss auf die Lebenserwartung: wer körperlich sehr fit ist, wird wahrscheinlich länger leben als jemand mit einer geringen körperlichen Fitness. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der renommierten Johns Hopkins School of Medicine im US-amerikanischen Baltimore.

Belastungstest liefert Daten von 6.500 Probanden

Für die Studie wurden die Daten von rund 6.500 Menschen über 70 Jahren ausgewertet. Kern der Untersuchung war ein Belastungstest, den die Probanden an einem medizinischen Zentrum des US-amerikanischen Henry Ford Health Systems absolvierten. Dabei wurden die Teilnehmer je nach Leistung in drei verschiedene Gruppen (sehr fit, mäßig fit, wenig fit) eingeteilt. Auch andere Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen wie ein hoher Blutdruck, Diabetes oder Rauchen wurden in die Bewertung mit einbezogen.

Langzeitstudie über 10 Jahre

Zum Zeitpunkt des Belastungstests waren die Teilnehmer im Durchschnitt 75 Jahre alt. Im Anschluss an den Test begleiteten die Forscher die Probanden etwa zehn Jahre lang. 39 Prozent der Studienteilnehmer starben in dieser Zeit. Es stellte sich heraus, dass eine höhere körperliche Fitness mit deutlich besseren Überlebensraten verbunden war: die Wahrscheinlichkeit, nach zehn Jahren noch am Leben zu sein, war bei den sehr fitten Personen mehr als doppelt so hoch wie bei den Probanden mit schlechter körperlicher Fitness.

Risikofaktoren haben weniger Einfluss auf Sterberisiko

Interessanterweise stellte sich auch heraus, dass die Anzahl der kardiovaskulären Risikofaktoren wie Diabetes, Rauchen etc. keinen Einfluss auf das Sterberisiko hatte: Teilnehmer mit null Risikofaktoren hatten die gleiche Wahrscheinlichkeit zu sterben wie Probanden mit drei oder mehr Risikofaktoren.

Ärzte sollten Fitness-Level beachten

Der Report der Hopkins School of Medicine macht deutlich, wie wichtig das Fitness-Level für die Lebenserwartung ist. Es ist ein guter Indikator, um die Gesundheit eines Menschen zu beurteilen. Allerdings wird der Fitness-Status auch von Medizinern noch zu wenig beachtet. Die beste Methode um die körperliche Fitness eines Patienten zu ermitteln wäre ein Belastungstest. Aber auch eine Befragung durch den Arzt kann erste Ergebnisse in Bezug auf das Fitness-Level liefern.

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