Versteigerung von Thermalbad abgesagt

Insolvenz bedroht Therme von Val d‘Illiez

Der Schweizer Kurort Val d’Illiez muss in diesem Winter wohl ohne sein Thermalbad auskommen. Aufgrund der drohenden Insolvenz des Eigentümers wurde die Therme vorerst geschlossen.

Thermen-Auktion abgesagt

Quelle: Thermes Parc Val d‘Illiez

Das insolvente Thermalbad Val d‘Illiez im Kanton Wallis wird nun doch nicht versteigert. Diese Entscheidung traf jetzt das Kantonsgericht, unter anderem aufgrund des verschachtelten Firmenkonstruktes des Eigentümers Richard Cohen. Val d’Illiez ist ein historischer Kurort im französischsprachigen Teil des Wallis und hat Anschluss an das Skigebiet Portes du Soleil. Das Thermalbad wird für diese Wintersaison wohl ausfallen, Anfang Oktober wurde der Betrieb eingestellt, gut 60 Mitarbeiter verloren ihren Job.

Komplexe Besitzverhältnisse

Die Therme Val d’Illiez ist nicht einer einzelnen Firma sondern vier verschiedenen Unternehmen zugeordnet. In der angesetzten Auktion hätte jene Gesellschaft versteigert werden sollen, zu der das Thermalbad, das Hotel und die Restaurants gehören. Über dieses Unternehmen war bereits 2018 Konkurs verhängt worden. Die Thermalquelle wiederum, aus der sich das Bad speist, ist in einer anderen Firma untergebracht. Aus Sicht des Gerichtes wäre es besser, wenn alle vier Unternehmen Cohens gleichzeitig verkauft würden. Wobei über den Konkurs der anderen Gesellschaften noch entschieden werden muss. Die Immobilie des Thermalbads wird auf einen Wert von 15 Millionen Franken geschätzt. Thermenbesitzer Richard Cohen hat Beschwerde gegen den Insolvenz-Entscheid eingereicht.

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