30. Thüringer Bädertag

Wege aus der Krise

Beim Treffen in Bad Lobenstein berieten die Vertreter der Heilbäder über Wege aus der Corona-Krise. Dank der Hilfspakete vom Freistaat und der Wiedereröffnung haben die Thermen die erste Phase der Pandemie überlebt.

Hilfspakete von 5 Millionen Euro

Die Thüringer Heilbäder suchen nach Auswegen aus der Corona-Krise.

Der 30. Thüringer Bädertag in Bad Lobenstein bat wenig Anlass zur Jubiläumsfreude. Stattdessen berieten die Heilbäderbetreiber über Auswege aus der Corona-Krise, die den Thermenbereich hart getroffen hat. Allein in Thüringen gingen die Übernachtungszahlen in den Kurorten und Heilbädern im ersten Halbjahr 2020 corona-bedingt um 35 Prozent zurück. Um die finanziellen Ausfälle zu überbrücken, hat der Freistaat Thüringen bislang Hilfszahlungen in Höhe von fünf Millionen Euro an die Kommunen ausgezahlt. Zudem wurde der Kurlastenausgleich aufgestockt. Trotzdem befürchtet der Heilbäderverband, dass viele Kurorte auch in den kommenden Jahren noch auf Hilfszahlungen angewiesen sein werden.

Licht am Ende des Tunnels

Aber es gibt auch positive Anzeichen, die Hoffnung auf eine Überwindung der Krise machen: so erhielten die Bäder und Thermen in Thüringen ebenfalls eine finanzielle Unterstützung des Freistaates in Höhe von fünf Millionen Euro. Seit Juli sind praktisch alle Thermen im Land wieder geöffnet, wenn auch mit Besucherzahlen, die um 20 Prozent niedriger sind als vor der Corona-Krise. Einige Kurbetriebe wie die Median-Klinik in Bad Lobenstein dagegen haben bereits das Vorkrisen-Niveau erreicht.

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