Therme Erding: Neuerungen sollen viele Besucher anlocken

Therme Erding will Coronakrise hinter sich lassen und erfindet sich neu

Die Pandemie hat der Therme Erding zwei harte Jahre beschert. Nun will Thermenchef Wund die Coronakrise hinter sich lassen. Zahlreiche Neuerungen sind mittlerweile fertig, die Besucher können sich auf noch mehr Komfort und Privatsphäre beim Thermenbesuch freuen.

Sanierungen und Umbauten sind fertig

Quelle: Therme Erding

Die Therme Erding, eine der größten und beliebtesten Thermen in Europa will die Coronakrise hinter sich lassen. Wie Thermenchef Jörg Wund gegenüber der Süddeutschen Zeitung erklärte, komme man mit einem großen Flurschaden aus der Pandemie, aber die Therme Erding sei in ihrer Existenz zum Glück nicht gefährdet. Den Umsatzverlust von etwa 60 Millionen Euro habe die Therme durch die eigenen Rücklagen ausgleichen müssen, von der Regierung sei nur ein kleiner Teil im Rahmen von Hilfszahlungen gekommen.   

Rund 300 Tage erzwungene Schließung und eine maximale Auslastung von lediglich 25 Prozent in den wichtigsten Betriebsmonaten unter 2G-plus-Regeln haben Spuren hinterlassen. Insgesamt kamen 63 Prozent weniger Besucher in die Therme als in den Vorjahren. Trotzdem entschied sich Thermenchef Wund während der Pandemie dafür, die Anlage zu sanieren und umzugestalten. Viele Baumaßnahmen sind mittlerweile beendet, die Besucher der Therme können sich auf spannende Neuerungen freuen.

Therme bietet jetzt noch mehr Privatsphäre

So ist die neue “Sky Lounge” auf drei Ebenen seit kurzem fertig. Über eine große Treppe gelangt der Gast zum höchsten Punkt im Saunabereich mit rund 80 kostenlosen Liegen und einem Ausblick über Palmen und Poolbereich. Der neue Bereich komme dem gestiegenen Wunsch der Gäste nach mehr Privatsphäre entgegen, erklärt Wund. Auch wurden deutlich mehr Trennwände in der Therme aufgestellt als früher. Den Wunsch nach mehr Privatheit sehe man auch an den Belegungszahlen der vorhandenen Lounges und Chalets, ergänzt der Thermenchef: Dort habe man in den vergangenen zwei Jahren Rekordbelegungen gehabt. Im Winter sei man bei einer Quote von 85 Prozent gewesen.

Die Besucher erwartet zudem ein etwas vergrößerter Textilbereich, der neue Ruheraum “Aureum” sowie eine modernisierte Wasser- und Lüftungstechnik. Und es gibt noch weitere neue Pläne: für ein Dschungeldorf mit Baumhäusern, sogenannten “Dschungel-Chalets”. Im Bereich des Victory-Hotels und des Wellenbads sollen noch in diesem Jahr neue Liegeflächen in rund vier Metern Höhe entstehen. Bis zum Sommer soll zudem die Halfpipe-Rutsche fertig werden. Erfreut ist man in der Therme Erding auch über eine neue Gruppe von Besuchern, die während der Pandemie erstmals in größerer Anzahl auf die Anlage gekommen ist: die Zielgruppe der jungen Besucher zwischen 17 und 28 Jahren.

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