Schwimmen ist gesund

Harvard-Publikation bestätigt positive Effekte vom Training im Wasser

Sie suchen nach einer sportlichen Aktivität, die Sie das ganze Jahr über und bis ins hohe Alter begleitet? Dann sollte Schwimmen ganz oben auf Ihrer Liste stehen: der Sport verbessert die Fitness, verbrennt viele Kalorien, stärkt das Herz und schont die Gelenke.

Schwimmen fördert die Gesundheit

Schwimmen bringt Herz und Kreislauf in Schwung.

Schwimmen fördert die Fitness und hat dabei kaum negative Nebenwirkungen. Sogar Herzpatienten profitieren von einem regelmäßigen Training im Wasser, wie die US-amerikanische Kardiologin Dr. Meagan Wasfy vom Massachusetts General Hospital in einer Publikation der Harvard-Universität bestätigt. Was genau macht diese Sportart so gesundheitsfördernd?

Vorteile des Schwimmtrainings

Schwimmen bringt Herz und Kreislauf in Schwung, ohne den Körper zu überhitzen. Es ist auch ein sehr effektives Workout, das verschiedene Muskelpartien in den Beinen, Armen, im Rumpf und in der Brust beansprucht. Der Auftrieb im Wasser entlastet dabei die Gelenke. So können auch Menschen mit Übergewicht oder Arthritis ohne Probleme im Wasser trainieren. Schwimmen eignet sich auch gut für ein sanftes Training nach Verletzungen. Andererseits verbrennt der Körper beim Schwimmen viele Kalorien. Der Energieaufwand beim Schwimmen sei vier Mal höher als beim Joggen, erklärt Dr. Wasfy: auf einer Schwimmstrecke von einer Meile verbrenne der Körper so viele Kalorien wie beim Joggen von vier Meilen. Schwimmen ist daher auch eine ideale Aktivität für alle, die Abnehmen möchten.

Ein weiterer Vorteil: Schwimmen ist als Sportart relativ günstig. Die Grundausrüstung besteht aus einer Badehose und einer Schwimmbrille, hinzu kommen Ausgaben für den Eintritt ins Schwimmbad. Da es in Deutschland rund 2.270 Hallenbäder und 2.700 Freibäder gibt, sollte der Weg zum nächsten Trainingsort nicht weit sein.

Gut geeignet für Menschen mit Herzproblemen

Schwimmen eignet sich als Sportart auch für Menschen mit Herzproblemen und wird mitunter sogar als Reha-Maßnahmen etwa nach einem Herzinfarkt oder einer Herzoperation eingesetzt. Allerdings sollte das Training in diesem Fall in einem Pool erfolgen und nicht in einem natürlichen Gewässer, rät Dr. Wasfy: zu groß sei die Gefahr, dass die kalten Temperaturen in einem See, Fluss oder dem Meer zu einer Herzrhythmusstörung führten. Außerdem könne in einem Schwimmbad sichergestellt werden, dass man im Notfall schnell medizinische Hilfe bekomme, so die Kardiologin.

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