Revitalisierung der Siebentäler Therme

Investitionen in Millionenhöhe geplant

Der Kurort Bad Herrenalb hat die Erneuerung der Siebentäler Therme beschlossen. Nun hofft man auf Fördergelder, um die geplanten Investitionen in Millionenhöhe stemmen zu können.

Umbau soll Therme fit für die Zukunft machen

In Bad Herrenalb werden Millionen in die Siebentäler Therme investiert. Quelle: Carasana

Die Analyse der Wirtschaftlichkeit der Siebentäler Therme ergab, dass Investitionen in Millionenhöhe notwendig sind, um das Bad fit für die Zukunft zu machen. Folgt die Stadt dem Revitalisierungsplan, dann könnte die Therme ihr wirtschaftliches Ergebnis in zehn Jahren um circa 30 Prozent verbessern. Mittlerweile hat der Gemeinderat den Beschluss gefasst, die Therme in Bad Herrenalb zu renovieren. Zudem wurden die Gemeinderäte damit beauftragt, Förderanträge beim Land Baden-Württemberg für die Erneuerung der Therme zu stellen. Die Neukonzeption der Siebentäler Therme soll das Unternehmen Dorena Beratungs- und Konzeptentwicklung GmbH aus Inning übernehmen. Für die Ausarbeitung hat die Gemeinde zunächst einen Betrag von 150.000 Euro bewilligt.

Revitalisierung in verschiedenen Bereichen

Wie aus dem Revitalisierungsplan hervorgeht, sollte ein neues Saunadorf zwischen 2.000 und 3.000 Quadratmeter betragen. So würde es sich auch gut ergänzen mit dem sehr großzügigen Saunagarten (mehr als 5.000 Quadratmeter). Je größer eine Anlage sei, desto wirtschaftlicher, heißt es in dem Bericht, denn Anlagen mit einem großen Außenbereich würden im Sommer gerne genutzt. Darüber hinaus sollte die Sauna-Gastronomie auch die angrenzende Grünfläche „Schweizer Wiese“ mit ihrem Angebot erschließen. So könnte der schwache Sommerbetrieb in der Saunawelt ausgeglichen werden.

Auch ein neuer Sole-See ist angedacht, derzeit suche man ein kompetentes Architekturbüro für die Planung und Realisierung. Der Sole-See würde ein besonderes Badeerlebnis bieten und die Aspekte Gesundheit und Therapie stärker betonen. Das Investitionsvolumen wird folgendermaßen veranschlagt:  2.756.000 Euro für Technik und Gebäude, 9.305.000 Euro für neue Angebote. Zuzüglich der Baunebenkosten summieren sich die nötigen Investitionen auf 12.061.000 Euro, ohne Fördermittel.

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