Lohengrin-Therme ist nicht rentabel

Thermalbad in Bayreuth fährt hohe Verluste ein

Dass Bäder oft ein Zuschussgeschäft sind, ist bekannt. Dennoch hadert die Stadt Bayreuth mit den hohen Verlusten aus dem Betrieb der Lohengrin-Therme. Der Bau eines Thermenhotels könnte eine langfristige Lösung sein.

Bäder sind ein Zuschussgeschäft

Die Therme ist das Sorgenkind der Bayreuther Stadtwerke. - Quelle: Lohengrin Therme / Foto: Stefan Dörfler

Die Stadtwerke Bayreuth kämpfen mit einem landesweiten Problem: viele Bäder sind ein Zuschussgeschäft. Nun hat die oberfränkische Stadt offengelegt, wie hoch das Defizit aus dem Bäderbetrieb im Jahr 2018 war: Trotz des sehr heißen Sommers verursachte das Bayreuther Freibad Kreuzsteinbad ein Minus von gut einer Million Euro. Ein ähnliches Defizit wurde für das Stadtbad ermittelt, das ebenfalls sehr gute Besucherzahlen im Jahr 2018 verzeichnen konnte.

Die Therme kommt nicht aus den roten Zahlen

Das große Sorgenkind der Bayreuther Stadtwerke ist allerdings die Lohengrin-Therme: trotz der vergleichsweise guten Besucherzahl von 190.000 Badegästen im vergangenen Jahr kommt die Therme nicht in die schwarzen Zahlen, das Minus für 2018 beträgt fast drei Millionen Euro. Zum Vergleich: die Therme Obernsees, knapp 20 Kilometer westlich von Bayreuth gelegen, verursachte lediglich ein Defizit von 600.000 Euro und ist damit wesentlich profitabler. Nun sucht die Stadt nach einer langfristigen Lösung für die Lohengrin-Therme. Man benötige ein Alleinstellungsmerkmal, erklärte Jürgen Bayer, Chef der Bayreuther Stadtwerke. Die Deutsche Rentenversicherung plane den Bau einer neuen Klinik in der Stadt, möglicherweise könne man in diesem Zusammenhang auch einen Investor für den Bau eines Thermenhotels finden, so Bayer.

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