Klimaprojekt der Therme Wien: Aus Badewasser wird Fernwärme!

Restwärme des Thermal-Abwassers wird zur Fernwärmegewinnung von 1.900 Haushalten genutzt

Die Therme Wien und Wien Energie planen ein gemeinsames Klimaschutzprojekt. Die Abwärme des Thermalwassers soll künftig in Fernwärme für rund 1.900 Haushalte umgewandelt werden.

CO2-Emissionen einsparen

Therme Wien heizt künftig 1900 Haushalten ein. - Quelle: Therme Wien

Die Therme Wien in Oberlaa und der Versorger Wien Energie starten gemeinsam ein Klimaschutzprojekt: Restwärme des Thermalwassers soll ab 2022 über Wärmepumpen zur Gewinnung von Fernwärme genutzt werden. 1.900 Haushalte in Oberlaa werden dann mit klimafreundlicher Wärme versorgt. Dazu wird das 30 Grad warme Wasser von zwei Wärmepumpen umgewandelt, weiter erhitzt und über das Fernwärmenetz zu den Wiener Haushalten transportiert. So können etwa 2.600 Tonnen CO2 eingespart werden. Wien Energie wird nach eigenen Angaben rund drei Millionen Euro in das Projekt investieren.

Die Therme als Energieproduzent

Rund die Hälfte des Energieverbrauchs in Städten wird für das Heizen von Gebäuden aufgewendet. Klimaneutrale Wärme ist also ein wichtiger Hebel, um CO2-Emissionen zu senken. Schon jetzt ist Wien das österreichische Bundesland mit dem geringsten CO2-Ausstoß pro Kopf. Bei der Therme Wien freut man sich über den eigenen Beitrag: „Ab 2022 werden wir von einem wichtigen Gesundheitsanbieter auch zum lokalen Energieproduzenten für den Stadtteil Oberlaa“, erklärte Geschäftsführer Edmund Friedl. Damit könnte das Abwärme-Projekt der Therme Wien zum Vorbild für andere Städte werden.

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