Corona-Test vor dem Thermenbesuch?

Thermen in Österreich: Thermen- & Wellnesshotels in den Startlöchern, Sicherheitskonzepte inklusive

Die österreichischen Thermen und Wellnesshotels sind corona-fit und wollen so bald wie möglich öffnen, wie aus einer Umfrage in der Branche hervor geht. Neben strengen Hygienekonzepten könnte auch ein Corona-Test vor dem Thermenbesuch Schule machen.

Thermen dringen auf Wiedereröffnung

Eintrittstests vor einem Thermenbesuch können stark zur Bekämpfung der Pandemie beitragen.

Zwei Drittel der Thermen und Wellnesshotels in Österreich wollen so bald wie möglich wieder öffnen, wie eine landesweite Umfrage der Österreichischen Hotelier-Vereinigung (ÖHV) zeigt. Nach gut einem Jahr Forschung und Erfahrung mit Covid-19 und einer intensiven Zusammenarbeit mit Medizinern und Hygieneexperten sei man jetzt absolut corona-fit, betont Klaus Hofmann, ÖHV-Vizepräsident und Geschäftsführer der St. Martins Therme & Lodge in Frauenkirchen. Die Thermen und Wellnesshotels hätten strengste Gesundheits- und Hygienekonzepte und würden auch bei einer geringen Auslastung öffnen, so Hofmann: Man rechne mit durchschnittlich 40,9 Prozent in den Hotels und 41,3 Prozent in den Thermen. Das sei zwar unwirtschaftlich, aber man begreife das als eine Investition in Mitarbeiter und Zulieferer, erklärt Thermenchef Hofmann.

Die österreichischen Thermen haben eine große Bedeutung für die jeweilige Region, durchschnittlich rund 50 Zulieferer je Thermen- und Wellnesshotel und weitere 60 Betriebe in der näheren Umgebung sind von ihrem Betrieb abhängig. Dementsprechend stark ist der Gästeausfall in den Regionen zu spüren. „Die Thermen beauftragen selbst regionale Gewerbebetriebe, Selbständige und Anbieter wie Obst-, Gemüse- und Schafkäselieferanten, Fleischer, Bäcker und Weinbauern und dazu kommen als Branchenspezifikum noch Gästeausgaben in Handel, Gastronomie und vielen anderen Betrieben“, kommentiert Hofmann die Verflechtung.

Erst Corona-Test, dann in die Therme?

Dass die Thermen bewusst auf höhere Besucherzahlen verzichten, zugunsten der Sicherheit in der Pandemie, betont auch Gernot Deutsch, Geschäftsführer der Heiltherme Bad Waltersdorf und Landesvorsitzender der ÖHV in der Steiermark. Es gebe zahlreiche Maßnahmen, um gegen die Pandemie zu kämpfen, wie regelmäßige Antigen- oder PCR-Tests für Mitarbeiter und Gäste sowie generell höhere Hygiene-Standards, erklärt Deutsch. In 73 Prozent der Thermen sei der Eintritt nur mit Nachweis eines negativen Corona-Tests erlaubt. 46 Prozent der österreichischen Thermen und Wellnesshotels bauten eigene Corona-Teststraßen auf, 36 Prozent nutzten die der Gemeinden. Laut Thermenchef Deutsch könnte es der Matchball im Kampf gegen Corona sein, wenn attraktive und sichere Angebote mit Tests zu koppeln – wie etwa beim Frisörbesuch.

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