Welcher Schwimmstil passt zu wem?

Je besser die Technik, desto positiver der Effekt auf den Körper

Schwimmen ist überaus beliebt und sehr gut für den Körper. Vor allem dann, wenn die Technik richtig ausgeführt wird. Welcher Schwimmstil eignet sich für mich? Und sind alle Techniken gleich gesund?

Freizeitsport Schwimmen

Schwimmen ist gesund. Egal ob zum Muskelaufbau, für mehr Ausdauer oder zur Entspannung.

Schwimmen macht Spaß und ist gesund. Mit Radfahren gehört es zur liebsten Freizeitsportart der Deutschen. Kein Wunder, denn in Deutschland gibt es über 7000 Hallen- und Freibäder, ganz abgesehen von den vielen natürlichen Bademöglichkeiten wie Seen und Flüsse – die Mehrheit der Deutschen hat also Zugang zum Wasser und nutzt diesen gerne. Sehr zur Freude der Sportmediziner, die Schwimmen als sehr gutes Training für den Körper empfehlen: es kräftigt die Muskeln des gesamten Bewegungsapparates, stabilisiert den Körper, reduziert Fehlhaltungen und damit verbundene Verspannungen, schont die Gelenke und verbessert die Ausdauer. Allerdings muss man tatsächlich schwimmen und nicht nur baden, um diese gesundheitsfördernden Wirkungen zu erreichen. Sind nun alle Schwimmtechniken gleich effektiv und für jeden geeignet?  Neben gesundheitlichen Aspekten spielt bei der Auswahl des passenden Schwimmstils natürlich auch der Spaß an der Sache eine wichtige Rolle.

Brustschwimmen

Am weitesten verbreitet und am beliebtesten ist die Brustschwimmtechnik. Der Vorteil dabei: man schaut nach vorne und riskiert keine Zusammenstöße im Schwimmbecken. Brustschwimmen trainiert die obere Rückenmuskulatur, Bauch- und Pomuskeln, stärkt die Körpermitte und fördert eine gesunde Haltung. Einen positiven Effekt auf die Ausdauer hat Brustschwimmen vor allem dann, wenn man schnell schwimmt. Eine Stunde Brustschwimmen verbrennt etwa 800 Kalorien.

Nicht geeignet ist dieser Schwimmstil für Menschen mit Knieschäden oder Nackenproblemen haben sowie für Personen, die zu Entzündungen der Nasennebenhöhlen oder der Ohren neigen. Denn beim Brustschwimmen taucht das ganze Gesicht ins Wasser ein.

Kraulen

Für Sportmediziner ist Kraulen die beste Mischung aus Kraft- und Ausdauertraining, denn die Arme und Beine werden kräftig gegen den Wasserwiderstand bewegt. Mit dieser Technik kommt man schnell voran und kann das Tempo relativ lange halten. Kraulen trainiert Rumpf-, Arm- und Beinmuskeln und hilft gegen Verspannungen im Bereich der Schulterblätter. Im Gegensatz zum Brustschwimmen werden Nacken und Knie geschont. Mit der Kraultechnik verbrennt der Körper rund 900 Kalorien pro Stunde.

Nicht geeignet ist Kraulen für Menschen mit Schulterproblemen oder einer akuten Verletzung in diesem Bereich.

Rückenschwimmen

Der Vorteil beim Rückenschwimmen ist, dass man frei atmen und auf eine Schwimmbrille verzichten kann, da das Gesicht nicht im Wasser ist. Rückenschwimmen ist praktisch Rücken-Kraulen, dabei liegt die Körpermitte flach im Wasser. Dieser Schwimmstil stärkt Bauch-, Gesäß- und die untere Rückenmuskulatur und beugt Schmerzen und Fehlhaltungen vor. Beim Rückenschwimmen werden Knie- und Hüftgelenke geschont. Eine Stunde Rücken-Rücken-Kraulen verbraucht etwa 500 Kalorien.

Nicht geeignet ist diese Technik für Menschen mit Schulterproblemen und wenn keine freie Bahn zur Verfügung steht. Da man nicht in die Schwimmrichtung blickt, ist das Risiko eines Zusammenstoßes relativ hoch.

Delfin oder Schmetterling

Die schwierigste und anspruchsvollste Schwimmtechnik ist Delfin, auch Schmetterling genannt. Nur wenige Freizeitschwimmer beherrschen diesen Stil richtig, bei dem sich der Körper wellenförmig durchs Wasser bewegt. Die Füße werden zusammengepresst und die Hände in kreisenden Bewegungen bewegt. Delfinschwimmen ist der sehr anstrengend und verbrennt rund 900 Kalorien pro Stunde. Besonders geeignet ist diese Technik, um die Ausdauer zu steigern.

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