Warum Wärme dem Körper gut tut

Mit Wärme Schmerzen lindern und die Durchblutung verbessern

Wärme hilft nicht nur bei Verspannungen und Schmerzen, sie verbessert auch den Stoffwechsel, senkt Bluthochdruck und fördert die Selbstheilungskräfte des Körpers. Wichtige Elemente der Wärme-Therapie sind Fango, Sauna, Thermalwasser und Rotlicht.

Wärme-Therapie regt körpereigene Prozesse an

In Europa sprudeln tausende Quellen aus dem Boden, deren heilende Wirkung als wissenschaftlich erwiesen gilt.

Wärme tut gut. Sie fördert verschiedene Prozesse im Körper: indem sich die Gefäße weiten, wird die Durchblutung gesteigert und der Stoffwechsel angeschoben. So gelangen verstärkt Sauerstoff und Nährstoffe in die Zellen, Abfallprodukte werden schneller abtransportiert. Wärmeanwendungen lösen Verspannungen und steigern das Wohlbefinden. Eine Wärme-Therapie aktiviert zudem die Selbstheilungskräfte des Körpers.

Wärme lindert Schmerzen

In der ärztlichen Therapie werden verschiedene Wärmeanwendungen eingesetzt: Fango, Sauna, heiße Bäder und Rotlicht sind die wichtigsten Elemente der Wärme-Therapie. Wärme kann sogar wie ein Schmerzmittel wirken: in der erhitzten Haut springen Wärmerezeptoren an und blockieren die Rezeptoren für Schmerz. Nach Auflegen einer heißen Fango-Packung etwa empfindet der Patient so eine deutliche Schmerzminderung.

Thermalwasser, Sauna und Dampfbad

Besonders effektiv gegen Schmerzen des Bewegungsapparates ist Wärme in Verbindung mit Bewegung, etwa beim Schwimmen im warmen Thermalwasser. Der regelmäßige Sauna-Besuch wiederum trainiert den Kreislauf und die Abwehrkräfte. Das Dampfbad ist die milde Variante der Sauna mit 45 bis 55 Grad Celsius und einer hohen Luftfeuchtigkeit, der Vorteil dabei: die Schleimhäute trocknen nicht aus. Herz-Kreislauf-Patienten sollten ihre Belastbarkeit vor dem Besuch von Thermalbad, Sauna oder Dampfbad vom Arzt einschätzen lassen.

Fango und Torfmoor

Rückenschmerzen, verspannte Muskeln und chronische Erkrankungen wie Rheuma können gut mit Fango-Packungen behandelt werden. Dazu wird der Mineralschlamm mit vulkanischem Ursprung mit Paraffin versetzt und auf 50 Grad erhitzt. Die Packung wird anschließend auf die schmerzende Körperstelle gelegt. Fango bietet langanhaltende Wärme, ohne die Haut zu verbrennen. Torfmoor wiederum hemmt Keime und Entzündungen und wird als weniger heiß empfunden.

Rotlicht

Eine weitere wirksame Methode der Wärme-Therapie ist der Einsatz von Rotlicht: dabei dringen Infrarotstrahlen und elektromagnetische Wellen bis unter die Hautoberfläche und erzeugen dort Wärme. Rotlicht fördert die Wundheilung, mindert Schmerzen und Entzündungen und verbessert die Infektabwehr. Mittels einer Rotlichtlampe können theoretisch alle Körperteile, vom verspannten Muskel bis zum entzündeten Mittelohr bestrahlt werden.

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