Gesundheit im Sommer: Trinken nicht vergessen!

Warum man bei Hitze viel trinken sollte

Regelmäßig trinken ist gerade im Sommer wichtig. Temperaturen über 30 Grad stellen eine Belastung für den Körper dar, Flüssigkeitsmangel verstärkt den Stresszustand noch. Gerade ältere Menschen und kleine Kinder sind durch hitzebedingten Flüssigkeitsmangel gefährdet. Lesen Sie hier, welche Menge gesund ist und welche Getränke Sie besser meiden sollten.

Mindestens 1,5 Liter pro Tag

Besonders im Sommer bei Hitze und hohen Temperaturen sollten Sie darauf achten, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Im Sommer sollte man täglich mindestens 1,5 bis zwei Liter trinken, rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Der Richtwert liegt bei 30-40 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht. Ein Mensch der 60 kg wiegt, braucht also 1,8 bis 2,4 Liter pro Tag. Bei großer Hitze kann sich der Flüssigkeitsbedarf des Körpers aber auch verdoppeln oder verdreifachen. Wer beispielsweise bei Temperaturen über 30 Grad draußen arbeitet, kann bis zu zehn Liter am Tag benötigen. Am besten sollte man kleine Portionen von 150-200 Milliliter über den Tag verteilt trinken und nicht erst das Durstgefühl abwarten, denn dann ist der Flüssigkeitsmangel meist schon sehr groß. Beim Schwitzen verliert der Köper neben der Flüssigkeit auch Salz und Elektrolyte. Die Folgen von hohem Flüssigkeitsverlust sind Müdigkeit, Schwindel, Konzentrationsschwierigkeiten und Kopfschmerzen.

Wie kann man feststellen, ob man genug getrunken hat?

Der einfachste Weg, um das Trinkverhalten zu überprüfen ist sich auf die Waage zu stellen: wiegen Sie sich morgens und abends, wenn dann abends ein bis zwei Kilo weniger angezeigt werden, ist das ein Zeichen für einen Flüssigkeitsverlust von ein bis zwei Litern. Dieses Defizit sollte am besten abends noch ausgeglichen werden, um nicht unterversorgt in den nächsten heißen Tag zu starten.

Auch wenn der Puls schon bei kleineren Tätigkeiten stark ansteigt, ist das ein Alarmsignal des Körpers für Flüssigkeitsmangel. Weniger appetitlich, aber aussagekräftig ist auch die Farbe des Urins: eine dunkle Farbe deutet darauf hin, dass der Körper zuletzt zu wenig Wasser aufgenommen hat.

Gute und schlechte Durstlöscher

Neben der Menge ist auch die Art der Flüssigkeit entscheidend dafür, wie gut der Körper durch den heißen Tag kommt.

  • Die besten Durstlöscher sind Wasser, ungesüßte Tees und Saftschorlen (drei Viertel Wasser, ein Viertel Saft).
  • Limonade, Eistee und Softdrinks enthalten oft sehr viel Zucker und belasten den Kreislauf zusätzlich.
  • Auch Kaffee und Alkohol sind weniger gut geeignet, denn sie entziehen dem Körper zusätzlich Wasser und regen den Kreislauf weiter an.

Heißgetränke gegen Hitze - Mythos oder Wahrheit?

Ist es tatsächlich besonders gesund, bei Hitze nach einem warmen Getränk zu greifen? Ernährungswissenschaftlich gibt es dafür keinen Beweis. Auch die Begründung, der Körper müsse eiskalte Getränke erst intern aufwärmen und käme dadurch erst recht ins Schwitzen, stimmt so nicht. Allerdings können sehr kalte Getränke bei empfindlichen Personen Magenkrämpfe auslösen und die Durchblutung des Magens ungünstig beeinflussen. Dass Menschen in heißen Ländern häufig warmen Tee trinken, hat eher etwas mit der Tradition zu tun und damit, dass das Wasser früher oft verschmutzt war. Durch den Brühvorgang werden Keime abgetötet, so dass es in der Vergangenheit gesünder war, Tee zu trinken als reines Wasser.

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