Aquajogging: Effektives Training im Wasser

Sanftes Lauftraining im Wasser

Aquajogging bietet eine sanfte Alternative zum herkömmlichen Joggen an Land. Beim Lauftraining im Wasser werden Stoßbelastungen vermieden, durch den Wasserwiderstand ist diese Trainingsmethode aber dennoch erstaunlich effektiv.

Alternative und Ergänzung zum Lauftraining an Land

Beim „Aquajogging“ schwebt der Körper im Wasser. Auftrieb erhält man z.B. durch eine „noodle".

Wer ein sanftes, aber effektives Training sucht und gerne im Wasser ist, sollte sich das Aquajogging näher ansehen. Aquajogging ist – wie der Name schon sagt – ein Lauftraining im Wasser und eignet sich als schonende Alternative zum herkömmlichen Joggen an Land.

Für wen eignet sich Aquajogging?

Aquajogging eignet sich sehr gut für Anfänger, die noch nicht regelmäßig an Land joggen. Auch für Übergewichtige, die schonend mit einem Training beginnen wollen, ist es eine gute Trainingsmethode.

Für Geübte, die regelmäßig Sport machen, stellt Aquajogging eine optimale Ergänzung dar: es werden andere Muskelpartien beansprucht, das bringt Abwechslung in den Trainingsplan. Der Körper bekommt so einen Tag Pause und kann sich regenerieren.

Aquajogging ist keine Neuerfindung, Marathonläufer und Profisportler nutzen die Trainingsmethode schon seit über 15 Jahren als Ergänzung zum herkömmlichen Trainingsplan. Gerade im Winter und bei schlechtem Wetter bietet sich das Lauftraining im Wasser an. Aquajogging kann zudem neue Trainingsreize setzen, denn die Muskulatur wird in einer anderen Weise beansprucht als beim herkömmlichen Joggen an Land.

Sehr effektiv ist Aquajogging auch für Menschen mit Verletzungen, etwa während einer Reha-Maßnahme, wenn bestimmte Körperpartien nur eingeschränkt belastbar sind. Wer an einer Verletzung oder Entzündung leidet, beispielsweise der Sehnenplatte unter dem Fuß oder der Achillessehne, profitiert ebenfalls von dem sanften Aquajogging.

Nicht geeignet ist Aquajogging bei Verletzungen am Hüftbeuger oder am Knie, da diese Bereiche auch im Wasser belastet werden.

Wie wirkt Aquajogging?

Der große Vorteil des Lauftrainings im Wasser ist, dass es keine Stoßbelastungen verursacht, der passive Bewegungsapparat wird so entlastet. Tatsächlich kommt man beim „Joggen im Wasser“ nur sehr langsam voran, durch den Wasserwiderstand ist das Training aber erstaunlich effektiv. Aquajogging trainiert die Ausdauer, dabei kann die Intensität des Trainings langsam gesteigert werden.

Aquajogging wirkt auch positiv auf die Regeneration des Körpers, ein Effekt, den gerade geübte Sportler gerne mitnehmen: während des Trainings wirkt der Wasserdruck wie eine Massage und lockert die Muskeln. Wer nach einer harten Trainingseinheit noch eine Aquajogging-Session im Wasser anhängt, kann seinen Körper effektiv entspannen.

Aquajogging-Technik

Die Technik für Aquajogging ist leicht zu lernen, allerdings sollten Anfänger zunächst unter Aufsicht eines ausgebildeten Aqua-Fitnesstrainers trainieren. Das Problem: wenn die Bewegungen nicht sauber ausgeführt werden, geht der Trainingseffekt verloren. Mittlerweile bieten viele Schwimmbäder eigene Kurse an. Beim Aquajogging wird eine Laufbewegung im Becken ausgeführt, die dem Laufen an Land ähnelt, sich aber dennoch unterscheidet. Anfänger sollten im flachen Wasser beginnen, auf gut 1,20-1,30 Metern, so dass die Wasserhöhe zwischen Brustwarze und Bauchnabel ist. Aufgrund des Wasserwiderstands laufen die parallelen Scherenbewegungen von Armen und Beinen in Zeitlupe ab, was aber mehr Kraft kostet, als man denken mag.

Die richtige Ausrüstung

  • Aquajogging wird in Badebekleidung trainiert.
  • Um den Körper aufrecht im Wasser zu halten, ist ein spezieller Gürtel nötig. Diese Auftriebshilfe aus Schaumstoff kostet etwa 30 Euro. Für den Anfang und zum Ausprobieren reicht auch eine einfache Vorrichtung, zum Beispiel eine „noodle“ oder irgendetwas, das Sie im Schwimmbad ausleihen können und das Ihrem Körper Auftrieb verleiht.
  • Alternativ gibt es Aquajogging-Westen, die etwas teurer sind, aber mehr Stabilität verleihen und den Oberkörper wärmen. Gürtel oder Weste sollten nicht zu eng sein und die Atmung nicht behindern.
  • Sinnvoll, aber nicht obligatorisch für das Aquajogging sind Schuhe: mit eng anliegenden Gummischuhen schützt man seine Füße vor scharfen Kanten und Keimen am Beckenboden.
  • Wer gerne zu Musik trainiert, kann einen wasserdichten Mp3-Player und Kopfhörer mit ins Becken nehmen.

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