Aquafitness

Von Wassergymnastik bis Tabata Intervall Training

Kaum ein deutsches Schwimmbad kommt heute ohne Aquafitness-Kurse aus. Der sanfte Wassersport begeistert Menschen aller Altersgruppen: Aquafitness macht Spaß, schont die Gelenke und kräftigt den Körper.

Beliebt, weit verbreitet und gesund

Das Aquafitness-Angebot ist vielfältig, die Palette reicht von Aqua Fit Cross bis zu Aqua Zumba.

In Deutschland gibt es etwa 7000 Schwimmbäder, mittlerweile bieten fast alle Aquafitness-Kurse in irgendeiner Form an. Die Kurse sind beliebt, die Anmeldelisten voll. Warum ist Aquafitness so populär? Dafür gibt es mehrere Gründe:  Aquafitness ist relativ preiswert, neben Eintritt und Kursgebühr fallen keine weiteren Kosten an. Aquafitness ist einfach zu organisieren, man benötigt lediglich einen Badeanzug und ein Handtuch - los geht es zum örtlichen Schwimmbad. Der größte Vorteil von Aquafitness ist aber, dass es praktisch für Jeden geeignet ist: ob Schwangere, Arthrose-Patienten, Übergewichtige, Frauen nach der Geburt oder Senioren, Wasser macht leicht und entlastet die Gelenke. Es besteht keine Verletzungsgefahr und einen Muskelkater muss man auch nicht fürchten. Lediglich Menschen mit Gleichgewichtsstörungen, Epilepsie oder bestimmten Allergien sollten vom Training im Wasser Abstand nehmen. Am sinnvollsten ist es, Aquafitness in der Gruppe und unter professioneller Anleitung zu machen.

Sanftes Training mit großer Wirkung

Die Angebote sind kreativ und vielfältig, die Palette reicht von Aqua Fit Cross über Aqua Pole Dance bis zu Aqua Zumba. Mittlerweile gibt es kaum ein Sport- und Fitnessgerät, was nicht im Wasser eingesetzt werden kann. Das liegt in der Natur der Sache, denn fast alles, was an Land Spaß macht, lässt sich auch im Wasser durchführen. Trotzdem sollte man Aquafitness nicht unterschätzen: bei vielen Angeboten handelt es sich keineswegs um harmloses Wasserplanschen, sondern um sinnvolle Sportübungen mit einer kräftigenden Wirkung. Dabei können sich Sportler unterschiedliche Ziele setzen und beispielsweise in Richtung Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit oder Koordination trainieren. Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) hebt weitere Vorzüge des Aquafitness hervor: So stärkt das tiefe, regelmäßige Atmen im Wasser Lunge und Herz und der Wasserdruck verbessert die Durchblutung.

Aquafitness geht auch hochintensiv

Ursprünglich wurde Aquafitness in 1980er Jahren in Nordamerika für die US-Marines entwickelt, als Reha-Sportprogramm bei Verletzungen. Dann übernahmen die Leichtathleten das Konzept, später auch andere Leistungssportler. Heute ist Aquafitness bei den Freizeitsportlern angekommen. Aquafitness schont den Körper, kann aber auch als Hochintensiv-Variante durchgeführt werden. Wer sich im Wasser richtig auspowern möchte, sollte einen Tabata-Kurs ausprobieren: Bei diesem hochintensiven Intervalltraining (HIIT) wird in kurzen Einheiten von vier, sieben oder 15 Minuten trainiert, die Pausen sind sehr kurz gehalten. Schon in den 1990er Jahren erkannte der japanische Wissenschaftler Dr. Tabata, wie stark der Köperfettanteil bei den kurzen, intensiven Übungen im Wasser reduziert wird. Hier zeigt sich ein weiterer Vorteil des Aquafitness: der Kalorienverbrauch ist beim Training im Wasser schon bei mäßiger Intensität sehr hoch.

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