Als Erwachsener schwimmen lernen

Locker bleiben

Trotz Schwimmunterricht an den Schulen nimmt die Zahl der Nichtschwimmer in Deutschland zu. Dabei kann Jeder schwimmen lernen, auch in fortgeschrittenem Alter – Hauptsache, der Kopf bleibt entspannt.

Schwimmkurse für Erwachsene

Es gehört sehr viel Mut dazu, im Alter Schwimmen zu lernen.

Tatsächlich kann in Deutschland etwa jeder vierte Erwachsene nicht schwimmen, laut einer Umfrage der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) kann sich sogar jeder Zweite nur schlecht über Wasser halten. Die Gründe dafür sind vielfältig: Manche haben Angst vor dem Wasser; Andere genieren sich, wenig bekleidet im Schwimmbad unter Fremden zu sein; wieder Andere haben einfach die Gelegenheit verpasst, das Schwimmen zu erlernen. Und auch wenn man sein Leben ohne Badbesuche und Bootsausflüge verbringen kann, bleibt ein Restrisiko für Nichtschwimmer, beispielsweise im Urlaub am Strand oder bei einem Spaziergang am Fluss zu ertrinken. Daher ist es immer eine gute Entscheidung, schwimmen zu lernen – auch als Erwachsener. Mittlerweile bieten viele Orte Schwimmkurse für Erwachsene an.

Reine Kopfsache

Schwimmer zu lernen beginnt für die meisten Nichtschwimmer im Kopf. Es gilt, die Angst vor dem Wasser zu überwinden. Erwachsene denken viel mehr nach als Kinder, wenn sie etwas erlernen. Daher müssen Schwimmlehrer sensibel sein im Umgang mit älteren Schwimmanfängern. Am Anfang steht das Heranführen an das Wasser, die sogenannte „Wassergewöhnung“: dabei lernen die Teilnehmer entspannt unter Wasser auszuatmen, den Druck im Gehörgang auszuhalten und die Augen im Wasser offen zu halten. Das ist wichtig, da der Kopf später in die Schwimmtechnik mit einbezogen werden muss. Im nächsten Schritt müssen die Schwimmschüler sich daran gewöhnen keinen festen Boden mehr unter den Füßen zu haben. Hier sind Übungen sinnvoll, bei denen die Schwimmanfänger flach auf dem Wasser liegen und vom Ausbilder sanft durch das Becken gezogen werden.

Welche Schwimmtechnik ist die Richtige?

Beim Brustschwimmen kann der Kopf zunächst über Wasser bleiben, das ist für Anfänger beruhigend. Allerdings muss der Schwimmlehrer darauf achten, dass die Schüler sich nicht im Nacken verkrampfen, um den Kopf um jeden Preis über Wasser zu halten. Beim Schwimmen sollte der Körper entspannt sein und die Ausatmung in das Wasser erfolgen. Sonst kann Brustschwimmen Nacken- und Rückenschmerzen verursachen.

Beim Rückenschwimmen bleibt der Kopf ganz über Wasser. Da man bei dieser Technik aber nicht in die Schwimmrichtung blickt, fällt Anfängern die Orientierung im Becken mitunter schwer. Kraulen ist der schnellste Schwimmstil, er schont die Gelenke und hält Herz und Kreislauf fit. Für Anfänger ist diese Technik allerdings wenig geeignet, da das Gesicht lange Zeit unter Wasser bleibt und der Kopf zum Ausatmen zur Seite gedreht werden muss.

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